Eigentlich wollte ich mir pünktlich mit den ersten Sonnenstrahlen und warmen Tagen einen “Essens-Sport-Entspannungs-Plan” erstellen. Wie bei vielen anderen Menschen auch, ist das Thema Sport in den Wintermonaten etwas zu kurz gekommen.
Es ist meine “Testphase”, weil mein Plan so praktikabel sein soll, dass ich mich auch in schwierigen Zeiten daran halte.
Ich mag nicht zig mal Feststellen, dass ich “gesündigt” habe, oder “schwach” geworden bin. Das ist nur frustrierend und gibt mir ein Selbstbild, das falsch ist. Zum Beispiel die Empfehlung drei Mahlzeiten am Tag zu essen. Damit fühle ich mich nicht wohl. Genauso wenig mag ich 5 Mahlzeiten am Tag zu mir nehmen. Ausserdem muss mein Plan auch für stressige Tage ausser Haus funktionieren.
Ich habe festgestellt, dass ich mit Olivenöl oder Sahne zu verschwenderisch umgehe. Da ich überzeugte Diät Gegnerin war, habe ich nie Kalorien gezählt. Jetzt geht es darum, dass mein Körper sich verändert und
- Sich der Stoffwechsel stark verlangsamt
- Die Muskelmasse immer mehr abbaut.
Beides führt dazu, dass mein Kalorienverbrauch sinkt. Je weniger Sport ich mache, umso geringer wird er, weil Bewegung den Stoffwechsel beschleunigt und die Muskelmasse wächst. Das ist für mich ein wichtiges Argument. Es ist mein Antrieb, weil ich nicht so stark übergewichtig und krank werden möchte, wie andere Mitglieder in meiner Familie.
Über meine Motivation auf dem Weg zu meinem Ziel habe ich mir viele Gedanken gemacht.
Was ist der Motor, wieso ich schlank bleiben möchte? Antwort: Tina Turner
Kein Witz. Ich war so begeistert, wie sie sich mit 69 auf der Bühne bewegt, und dachte: Das will ich auch! Klar, es kann nicht jeder so sein. Doch als Vorbild für mich prima geeignet.
Motor für meine Motivation ist also:
Beweglichkeit, Ausstrahlung, Fitness, Freiheit. Mit 69 Jahren eine Tournee zu starten, bedeutet für mich große Freiheit und Unabhängigkeit.
Ich habe noch viele Gründe für meine Motivation gefunden und festgestellt, dass sie oft nur mittelbar mit Gewicht zu tun haben.
Häufig haben sie mit dem Gefühl zu tun, dass ich damit verbinde. Wenn ich zum Beispiel den Dalai Lama sehe, sehe ich einen wachen, agilen und fitten Menschen, der voller Humor ist.
Je mehr ich über meine Gründe und meine persönlichen Bilder und Vorbilder nachgedacht habe, umso erstaunter war ich. Eigentlich hat mein Projekt: Wieder-in-die-Lieblingshose-passen viel mehr mit meiner Lebenseinstellung, meinen Träumen und Zielen im allgemeinen zu tun.
Was ich vom Leben möchte, passt mit meiner Vorstellung vom
Gewicht = Beweglichkeit + Wohlfühlen zusammen.
Mir gefällt, dass ich meinen Plan für meine Ziele individuell erstellen kann, so dass er wie ein Schlüssel-Schloss-Prinzip passt.
Allerdings gibt es dafür kein Patentrezept. Ein Buch kann mir sagen, wie ich es. Anfangen, ausprobieren, Fehler machen und korrigieren, weitermachen - das muss ich schon selbst tun.
Falsch - das darf ich selbst tun!
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