Wer hat es nicht schon erlebt? Das Aufschieben von “Sachen”. Egal, ob geliebte oder ungeliebte Tätigkeiten, manchmal ist einfach der “Wurm drin” und Sie verschieben Aufgaben - sogar, wenn sie wichtig sind. Das Problem ist…
- Es hindert Sie daran, Ihr volles Potential auszuleben.
- Es schleicht sich ein und wird zu einer leidigen Gewohnheit.
- Es blockiert Ihre Energie, weil Sie dauernd daran denken.
- Es zieht Sie herunter, weil es Ihr Selbstbewusstsein untergräbt.
Das Aufschieben von Tätigkeiten hindert Sie, Ihre Ziele zu erreichen.
Hier unsere Tipps, wie Sie dem Hinauszögern ein Ende machen. Probieren Sie einfach aus, was am besten funktioniert:
Der Zeit-Kniff
Erledigen Sie unangenehme oder schwierige Aufgaben zu der Uhrzeit, zu der Sie die meiste Energie haben. Das ist normalerweise in den Vormittagsstunden der Fall. Danach machen Sie sich an die Tätigkeiten, die weniger Aufmerksamkeit verlangen.
Die Mini-Schritte-Strategie
Wenn etwas wirklich GAR nicht gehen will: Unterteilen Sie die Arbeit in winzigste Schritte. So klein, dass Sie eigentlich denken: Das ist doch Unsinn. Der Trick: Die Winzigkeit vermittelt Ihrem Unterbewusstsein den Eindruck, dass es ganz einfach zu erledigen ist…
Der Wecker-Trick
Anstatt Teilschritte zu planen, können Sie nach der Uhr vorgehen. Planen Sie, 10 Minuten am Stück konzentriert an dieser Aufgabe zu arbeiten. Wenn Sie danach nicht mehr wollen, machen Sie eine Pause.
Die Traum-Taktik
Manchmal kommen wir nicht voran, weil wir nicht glauben oder nicht “sehen”, dass wir etwas bestimmtes erreichen können. Für diese Fälle ist es hilfreich, wenn Sie sich das gewünschte Ergebnis mit allen Sinnen intensiv (Sehen, Hören, Tasten, Riechen, Schmecken) ausmalen.
Der Prioritäten-Plan
Wenn Sie zu viele Aufgaben und zu wenig Zeit haben, landen Sie fast automatisch in einem Zustand der Überlastung. Und das kann zu Aufschiebeverhalten führen. Erstellen Sie eine Prioritätenliste, in der Sie den dringendsten und wichtigsten Dingen die höchste Aufmerksamkeit geben.
Die Salami-Taktik
Manche Aufgaben scheinen unlösbar zu sein, weil Sie umfangreich, schwierig oder zeitraubend sind. Bei diesen Tätigkeiten ist es hilfreich, wenn Sie diese in überschaubare Einzelschritte unterteilen. Sie signalisieren Ihrem Gehirn damit: Das ist machbar und funktioniert!
Das Hasta-la-Vista-Manöver
Unangenehme Aufgaben, die Sie ungern tun wollen, wie ein ganz bestimmter Anruf oder ein 4-Augen Gespräch mit einem Mitarbeiter, lassen sich nicht unterteilen. Da hilft eigentlich nur: Augen zu und durch und das möglichst sofort. Dann belastet der Gedanke daran nicht Ihren gesamten Tag.
Die Alles-OK-Methode
Manchmal kann es Wunder wirken locker zu lassen und sich einige Minuten Freiheit zu gönnen. Das kann ein Spaziergang sein. Hauptsache Sie entziehen sich dem Druck, den Sie oder andere sich machen. Druck erzeugt Gegendruck und Widerstand und der Teufelskreis des Aufschiebens wird noch stärker aufrecht erhalten.
Das Aufschieben von Tätigkeiten hat oft einen triftigen Grund. Sie wissen nicht genau, wie Sie etwas tun sollen oder Ihnen fehlen Informationen. Es kann daran liegen, dass Sie die Aufgabe unsinnig oder unethisch finden oder Sie sich drangsaliert fühlen.
Manchmal bringt es Sie voran den Grund zu kennen, weil Sie sich bewusst entscheiden können, die Arbeit trotzdem zu erledigen. Probieren Sie, was für Sie am besten passt.
Motivation im Verkauf: Mit 10 Minuten täglich zum Erfolg » Sich selbst motivieren und Ängste überwinden » Das Telefon-Tagebuch
Am 9. Juli 2009 um 07:24 Uhr
[...] Dem Aufschieben ein Ende: 8 Tipps gegen Procrastination [...]